NO GO Silikone

DIE SCHEINBAREN WUNDERMITTEL IN DER KOSMETIKBRANCHE HALTEN NICHT, WAS SIE VERSPRECHEN – UND SIND EINE GEFAHR FÜR DIE UMWELT.

Glänzende Haare, weiche Haut – Silikone scheinen Alleskönner in der Kosmetik zu sein. Doch bei näherer Betrachtung sieht die Sache anders aus: Zwar wirken die Haare gesünder und lassen sich leichter kämmen, doch die Wirkung bleibt oberflächlich, Haar und Haut werden versiegelt. Durch die extreme Kriechfähigkeit dringen Silikone noch tiefer ins Haar ein als Wasser und lassen sich daher nur schwer oder gar nicht mehr ausspülen. Sie legen sich wie eine Hülle um das Haar und lassen sich schwer auswaschen, wodurch es zudem auch noch schwerer wird.

Ähnlich bei der Haut: Silikonhaltige Cremes und Bodylotions erzeugen eine glänzende, sich weich anfühlende Haut. Langfristig dichten Silikone die Poren ab, sodass die Haut spröde und müde erscheint und es dadurch häufiger zu Juckreiz kommen kann. Sonnencremes und Kosmetika, die Silikone enthalten, verschmutzen zudem die Gewässer. In der Kritik stehen Silikone vor allem auch, weil sie schwer abbaubar und damit umweltschädlich sind. Es handelt sich um aus Erdöl gewonnene chemische Verbindungen (Polymere) aus Silizium, Sauerstoff, Kohlenstoff und Wasserstoff. In der Natur kommen Silikone also nicht vor.

Da Konsument:innen zunehmend Wert auf nachhaltige Produkte legen, werben viele Anbieter:innen bereits mit silikonfreien Produkten. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte sich die Inhaltsstoffe jedoch genauer ansehen: Endungen wie „con(e)“, „ol“ oder „oxan(e)“ stehen für silikonhaltige Bestandteile. In Kosmetik findet sich am häufigsten das Silikon Dimethicon(e) sowie Amodimethicon und Dimethiconol. Vorsicht ist auch bei der Bezeichnung „wasserlösliche Silikone“ geboten: Sie ist irreführend, da sich Silikonöle in Shampoos und Spülungen nicht in Wasser auflösen, sondern nur ausspülen lassen. Achte daher auf zertifizierte NATURkosmetik! CULUMNATURA verzichtet konsequent auf künstliche Inhaltsstoffe wie Silikone.